Online-Glücksspiel Deutschland 2021

Online-Glücksspiel: Änderungen 2021 in Deutschland

Hier findest du die Änderungen im Online-Glücksspiel in Deutschland bis 2021.

Die neue deutsche Glücksspielregelung, der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021)), wird wesentliche Änderungen der deutschen Glücksspielregelung bringen. Es wird neue Lizenzierungsmöglichkeiten für Online-Poker, virtuelle Spielautomaten (Slots) und Online-Casinospiele (Tischspiele) geben.

Die bisherigen Lizenzierungsmöglichkeiten – z.B. für Sportwetten und für Lotterien – werden erweitert. Die Lizenzen werden aber auch sehr detaillierten Lizenzbeschränkungen unterliegen und die Durchsetzung gegen illegale Glücksspiele wird verstärkt.

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Änderungen im Online-Glücksspiel auf einen Blick:

  • Tischspiele wie Roulette und Blackjack dürfen nicht mehr angeboten werden
  • Für Slots gilt eine Einsatzobergrenze von 1 € pro Runde
  • zwischen den einzelnen Spins müssen mindestens fünf Sekunden liegen
  • die monatliche Einzahlungsgrenze pro Spieler liegt bei 1.000 €
  • Werbung für Online-Casinos ist verboten
  • Frist ist bis zum 15. Oktober mit Tolerierung bis zum 15. Dezember 2020
  • unklar, wer die Einhaltung der Regeln überwachen soll
  • Bundesländer können den Glücksspielstaatsvertrag im Juli 2021 noch verhindern

Online-Glücksspiele werden toleriert

Die 16 Bundesländer in Deutschland haben eine Übergangsregelung beschlossen, die den Übergang von nicht lizenzierten zu lizenzierten Sportwetten, virtuellen Spielautomaten und Online-Pokerbetrieb nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 ermöglicht.

Mit dieser Übergangsregelung werden Sportwetten, Online-Poker und Slots ohne deutsche Lizenz toleriert.

Die Übergangsbestimmungen für Sportwetten sind weniger streng als die für Slots und Online-Poker:

Voraussetzung für die Duldung von Slots und Online-Poker ist, dass die Betreiber die technisch machbaren Spielerschutzanforderungen des Glücksspielstaatsvertrages 2021 einhalten.

Glücksspielangebote, die dieser Übergangsregelung nicht entsprechen (z.B. Online-Casino-Tischspiele wie Roulette oder Black Jack), müssen eingestellt werden. Die kurze Frist für die Erfüllung ist der 15. Oktober 2020.

Betreiber, die nur Sportwetten (und nicht Poker, Slots und andere Online-Casinospiele) anbieten, müssen im laufenden Lizenzierungsverfahren eine deutsche Sportwettenlizenz beantragt haben, auch wenn die Lizenzvergabe derzeit durch ein Gerichtsurteil gestoppt ist. Die Erfüllung weiterer Anforderungen wird aber erst nach Erteilung der Lizenz erwartet.

Zusätzlich zur Übergangsregelung haben die deutschen Glücksspielbehörden Richtlinien veröffentlicht, die aufzeigen, welche Anforderungen des GlüStV 2021 derzeit als „technisch machbar“ gelten und von den Betreibern virtueller Spielautomaten und Online-Poker bis zum 15. Oktober 2020 erfüllt werden müssen.

Allgemeine Anforderungen für Online-Glücksspielanbieter

Die Anforderungen für die Online-Glücksspielanbieter umfassen folgende Punkte:

  • Ein eingetragener Sitz in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum
  • Eine deutsche Website mit notwendigen Informationen in deutscher Sprache
  • Ausschluss von Minderjährigen (unter 18 Jahren)
  • Identifizierung und Authentifizierung auf der Grundlage der deutschen Jugendschutzvorschriften
  • Überprüfung der Spielerdaten
  • Ein monatliches Einzahlungslimit von 1000 EUR pro Spieler
  • Ein „Panikknopf„, der zu einem 24-Stunden-Ausschluss führt
  • Keine Werbung für nicht lizenzierte Glücksspiele einschließlich Slots und Online-Poker

Spezielle Anforderungen für Slots und Online Casinos

Für Slots und das Online-Casino gelten zusätzliche spezielle Anforderungen:

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  • Slots dürfen nicht als „Casino“ oder „Casinospiele“ bezeichnet werden
  • automatisches Spiel ist verboten

Für die Annahme weiterer Anforderungen für virtuelle Spielautomaten wird eine Schonfrist gewährt: Die Betreiber von Slots müssen sicherstellen, dass ein Spiel mindestens 5 Sekunden dauert und der Einsatz bis zum 15. Dezember 2020 auf 1 EUR pro Spiel / Dreh begrenzt ist.

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Deutsche Bürger dürfen bei Slot-Anbietern, die diese Änderungen bereits umgesetzt haben, unter den neuen Regelungen spielen.

Wie geht es mit Online-Glücksspiel in Deutschland weiter?

Beim Online-Poker muss die Zuordnung der Spieler zu einem virtuellen Tisch zufällig erfolgen, und es sind nur Pokervarianten ohne Bankier erlaubt.

In der Vereinbarung über die Übergangsregelung wird erwähnt, dass die Glücksspielbehörden gegen Betreiber vorgehen werden, die die Anforderungen der Übergangsregelung nach dem 15. Oktober 2020 nicht erfüllen.

Die Nichteinhaltung kann zu Verbotsverfügungen und Zahlungssperren führen. Ebenso können die Behörden den Vorwurf erheben, dass es sich um einen „unzuverlässigen“ Anbieter handelt.

Das würde bedeuten, dass eine Lizenz in einem zukünftigen Lizenzierungsverfahren verweigert werden könnte.

Die neuen Genehmigungsverfahren werden nicht vor dem 1. Juli 20201 beginnen.

Obwohl die Ratifizierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 bereits abgeschlossen ist, muss der (nun leicht geänderte) Entwurf des neuen Gesetzes noch von den Regierungschefs der Bundesländer unterzeichnet werden.

Die Unterzeichnung soll auf ihrer nächsten Sitzung vom 28. bis 30. Oktober 2020 erfolgen.

Danach muss der GlüStV 2021 bis zum 30. April 2021 von mindestens 13 der 16 Bundesländer ratifiziert werden, damit er am 1. Juli 2021 in Kraft treten kann.

Richtlinien zur Übergangsregelung: https://innen.hessen.de/sites/default/files/media/hmdis/20