Trainereffekt Statistik

Trainereffekt Wett-Strategie: Statistisch erwiesen oder Mythos?

Immer wieder diskutieren Chris und Radek in unseren Videos darüber, ob es einen Trainereffekt gibt und ob man daraus sogar eine Wett-Strategie ableiten kann. Wir untersuchen deswegen die Auswirkungen eines Trainerwechsels in der Fußball-Bundesliga erstmals statistisch.

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Sucht man bei Google nach „Trainereffekt“ bekommt man jede Menge Schlagzeilen von Sport-Medien, die entweder darüber berichten, dass der Trainereffekt geglückt sei oder eben misslungen sei. Der Tenor der Medien: Es gibt einen Trainereffekt! Sonst würde man ja nicht darüber berichten.

Du kannst hier gleich zu der Statistik-Auswertung der Trainereffekte der Fußball-Bundesliga springen!

Jüngstes Beispiel des Trainereffekts: Wolfsburg am 30.10.2021

Als jüngstes Beispiel des Trainereffekts ziehen wir den Trainerwechsel beim VfL Wolfsburg heran. Dort wurde Marc van Bommel vor dem 10. Spieltag entlassen nachdem Wolfsburg vier Spiele in Folge verloren hatte. Am 30.10.2021 saß erstmals Florian Kohfeldt auf der Bank der Wölfe. Beim Auswärtsspiel in Leverkusen war Wolfsburg aufgrund der letzten Spiele Außenseiter. Dennoch gewann Wolfsburg das Spiel.

Für viele statistikferne Fußballfans ist dieses Einmal-Ereignis ein Beweis dafür, dass es den Trainereffekt gibt (Sjehe Screenshot von oneFootball)!

Trainereffekt Wolfsburg

Statistik-Nachhilfe: Damit man etwas als bewiesen oder mehrheitlich ansehen kann, braucht man eine gewisse Anzahl an ähnlichen Ereignissen. Ein Ereignis wie dieses kann purer Zufall sein. Selbst 10 Ereignisse dieser Art sind kein Beweis, dass es nicht in 90 anderen Ereignissen nicht zutrifft.

Also schauen wir uns weitere Beispiele aus der Fußball-Bundesliga an.

Wan gilt ein Trainerwechsel als erfolgreich?

Ein positiver Trainereffekt tritt ein, wenn die Mannschaft nach einem Trainerwechsel besser performt als vorher. Entweder sich spielerisch verbessert oder einfach mehr Punkte holt.

Physikprofessor Dr. Andreas Heuer von der Uni Münster untersuchte den Trainereffekt Anfang 2021 anhand von 150 Trainerwechseln in der Fußball-Bundesliga.

Im Interview mit Sportschau sagt Physikprofessor Dr. Andreas Heuer von der Uni Münster, der den Trainereffekt statistisch untersuchte, klipp und klar, dass ein Trainereffekt „eigentlich nichts“ bringt und gibt auf Bassis seiner studierten 150 Trainerentlassungen auf die Frage, ob es einen Trainereffekt gibt „eine klare Antwort: nein.“

Im Artikel von Kleine Zeitung wurde bereits vor zwei Jahren diese Statistik aufgegriffen und erklärt, dass der Trainereffekt spätestens nach 15 Spielen verpufft.

Damit haben wir statistisch gesehen aber nur den Beweis, dass es nach 15 Spielen keinen Trainereffekt gibt. Aber was ist mit den wesentlich wichtigeren Spielen davor?

Oft wechseln Teams den Trainer wenige Spiele vor Saisonende. Der neue Trainer hat keine 15 Spiele Zeit! Er muss sofort für Verbesserungen sorgen! Und manchen gelingt das. Anderen nicht. Aber wie wirkt sich das Wett-Technisch aus? Kann man daraus eine gewinnbringende Wett-Strategie machen? Dazu müssen wir die Ergebnisse nach einem Trainerwechsel mit den Wettquoten vergleichen. Denn Punkte alleine sind nicht aussagekräftig.

Verlgeichen wir z.B. die Entlassung von Nico Kovac beim FC Bayern am 3.11.2018 mit der Entlassung von Marc van Bommel in Wolfsburg am 28.10.2021.

Kovac wurde nach der 1:5-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am 10. Spieltag entlassen.

Sein Nachfolger Hansi Flick führte Bayern im Spiel drauf zum 4:0-Heimsieg gegen Dortmund!

Bayern hatte in diesem Spiel eine Quote von nur 1.60!

Wolfsburg hatte vor der Entlassung  van Bommels vier Niederlagen in Folge.

Beim Spiel in Leverkusen hatte Wolfsburg eine Quote von 4.00!

Ein Bayern-Sieg mit Quote 1,6 ist schon weniger aussagekräftig in Sachen Trainereffekt, als der Wolfsburg-Sieg in Leverkusen mit einer Quote von 4.00!

Dennoch kann man in beiden Fällen von einem geglückten Trainerwechsel sprechen.

Schlimmer wäre es allerdings gewesen, wenn Bayern als Favorit nicht gewonnen hätte. Dann wäre das eher ein Hinweis darauf gewesen, dass der Trainereffekt (in diesem Fall) nicht vorhanden war.

Trainereffekt Statistik

Statistische Regression zur Mitte oder Verbesserung durch Trainerwechsel

Jetzt kann man dem schlauen Menschen einfach blind glauben oder seine eigenen Maßstäbe für einen erfolgreichen Trainereffekt definieren.

Dr. Heuer vertritt die Meinung, dass ein Trainereffekt Zufall ist und sich eine Verbesserung einer zuvor schlecht performenden Mannschaft auch ohne Trainerwechsel einstellen würde. Er geht davon, dass die Mannschaften vorher extrem viel Pech hatten und auch ohne Trainerwechsel irgendwann wieder mehr Glück haben würden.

Regression zur Mitte nennt man das in der Fachsprache.

Dieser Begriff ist nichts Neues für professionelle Sportwetter. Radek bezieht sich auch öfter darauf, wenn er der Meinung ist, dass eine Mannschaft overperformt, also einen Lauf hat, der ungewöhnlich ist für die Stärke einer Mannschaft. Beispiele dafür sind aktuell Freiburg (ungeschlagener Tabellendritter nach 10 Spieltagen) und Union Berlin (Tabellenfünfter). Nach der Regression zur Mitte nähern sich beide Mannschaften im Laufe der Saison wieder dem erwarteten Mittelmaß an. Allerdings gibt es natürlich Ausnahmen.

Obwohl ich auch der Meinung bin, dass ein Trainereffekt reiner Zufall ist, glaube ich nicht, dass ein Trainer keinen positiven Einfluss haben kann.

Es kommt wahrscheinlich extrem stark auf den Trainer an, der als Ersatz geholt wird.

Nicht umsonst haben einige Trainer einen Ruf als „Feuerwehrmann“ oder „Retter“, da ihnen schon öfter das Kunststück gelungen ist einen Verein in letzter Minute vor dem Abstieg zu retten.

In der Summe sind Trainerentlassungen aber oft überstürzte Entscheidungen, bei denen man in der Not nicht immer eine bessere Alternative präsentieren kann.

Dass Florian Kohfeldt, der mitverantwortlich für den Abstieg von Werder Bremen aus der Bundesliga war, ausgerechnet beim Champions League Kandidaten Wolfsburg einen positiven Effekt haben würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Wenn auch Kohfeldt zu Beginn seiner Trainerkarriere in Bremen gute Ergebnisse erzielte. Zumindest bessere als sein Vorgänger.

Die entscheidenden Fragen zum Trainereffekt

Trainereffekt Wett-Strategie Tafel

Um aus Trainerwechseln eine Wett-Strategie zu entwickeln, muss man schauen, was in den Spielen vor und nach einem Trainerwechsel passiert ist.

1. Wie hat die Mannschaft das erste Spiel nach dem Trainerwechsel gespielt?

2. Wie hat die Mannschaft die ersten drei Spiele nach dem Trainerwechsel im Vergleich zu den drei davon gespielt?

3. Wie hat die Mannschaft im Bezug auf die Quoten performt?

Maßstab in dieser Untersuchung sind die Wettquoten. Während Dr. Heuer nur auf die insgesamte Punktausbeute der Mannschaften geschaut hat, werfen wir einen Blick auf die Wettquoten.

Denn das ist das entscheidende Kriterium, um die stärke eines Trainereffekts zu messen.

Wenn z.B. Bielefeld als 17. den Trainer wechselt und dann mit dem neuen Trainer gegen Bayern München verliert, könnten die Medien schreiben, dass der Trainereffekt gescheitert ist.

Wenn Bielefeld aber gegen einen einfacheren Gegner punkten würde, wären alle davon überzeugt: Den Trainereffekt gibt es!

Wenn hingegen eine eigentlich starke Mannschaft wie Wolfsburg nach dem Trainerwechsel eine schwache Mannschaft schlägt, ist das noch kein Beweis für einen Trainereffekt, auch, wenn das die Bild-Zeitung schreibt. Wollen wir uns auf dieses Niveau runterlassen oder haben wir den Anspruch das wirklich zu überprüfen?

Das kann jeder für sich selbst entscheiden 😉 Aber hier kannst du auf jeden Fall immer mal wieder reinschauen und den Fortschritt der Untersuchung in der Excel-Tabelle verfolgen!

Statistik: Trainereffekt in der Fußball-Bundesliga

Wir haben den Trainereffekt bei Sportwetten untersucht, in dem wir geschaut haben, ob die Mannschaften nach einem Trainerwechsel die Spiele gewinnen und zu welcher Quote.

Wir haben immer mit einer Einsatzgröße von 1 Einheit gerechnet, so dass es allgemein anschaulich dargestellt wird.

Der Gewinn / Verlust kann mit der eigenen Einsatzhöhe berechnet werden.

Hinweis für spätere Untersuchungen:

Für schwache Teams kann auch ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage gegen starke Teams nach einem Trainerwechsel ein Erfolg sein.

Aktuelles Video aus unserem YouTube-Kanal "Wett-Tipps heute & morgen"

Hierfür untersuchen wir zu einem späteren Zeitpunkt:

Erhöht sich die Gewinnerwartung erhöht, wenn man statt auf 3-Wege-Siege auf Unentschieden oder Asian Handicap setzt.

These: Nein.

Da es für Außenseiter-Siege die höchsten Quoten gibt und diese bei einem erfolgreichen Trainerwechsel an Wahrscheinlichkeit zunehmen.

Ein einziger Außenseiter-Sieg wie der von Mainz gegen Bayern 2020 gibt eine Quote von rund 20.

Da muss man schon sehr viele Unentschieden-Wetten gewinnen, um auf ähnliche Renditen zu kommen.

TRAINEREFFEKTE 2020/2021

Trainereffekt Bundesliga 2020/2021

Die Saison 2020/2021 habe ich bereits ausgewertet.

  • Trainerwechsel: 10 in der regulären Saison (+ Steffen Baumgart auf Friedhelm Funkel in Köln für die beiden Relegations-Spiele)
  • Spiele der neuen Trainer: 129
  • Trainer mit positiver Bilanz: 3/10
  • Trainer mit negativer Bilanz: 7/10
  • Erstes Spiel gewonnen: 2/10 (Leverkusen & Dortmund)
  • Sieg im zweiten Spiel: 3/10
  • Sieg im dritten Spiel: 4/10
  • Bester Trainereffekt: Bo Svensson / Mainz (+21,90 Einheiten)
  • Schlechtester Trainereffekt: Manuel Baum / Schalke (-10 Einheiten)
  • Gesamt-Gewinn / Verlust: -1,10 Einheiten
  • Yield: -0,85%
  • Funny Fact: Keiner der 10 Trainer konnte die Spiele #9 und #10 gewinnen! Zufall? 😉

Hier muss man klar sagen, dass es keine nennenswerten Trainereffekte außer dem von Bo Svensson in Mainz gab. Damit rettet Svensson im Alleingang den Ruf des Trainereffekts.

Seine +21,90 Einheiten Gewinn werden von den anderen Loser-Trainern aufgezehrt.

So bleiben am Ende der Saison neben Svensson nur noch Friedhelm Funkel (Köln / +3,75 Einheiten) und Frank Kramer (Bielefeld /+3,20 Einheiten) als positive Trainereffekte stehen.

Der Großteil der Trainerwechsel hat sich aus Sicht von Sportwetten nicht gelohnt.

Nur zwei Trainer konnten ihr erstes Spiel gewinnen: Hannes Wolf (Leverkusen 2:1 gegen Schalke / Quote 1,30) und Edin Terzic (2:1 gegen Bremen / Quote 1,50). Beide waren extrem hohe Favoriten gegen letztendlich zwei Absteiger. Für diese knappen Siege hätte es wohl keinen Trainerwechsel gebraucht.

Umso höher kann man den Einstand von Florian Kohfeldt als Wolfsburg-Trainer bewerten, der einen Sieg im ersten Spiel mit einer Quote von 4,00 schaffte.

Tendenziell sind in den nächsten Spielen weitere Erfolge von Kohfeldts Wölfen zu erwarten. Allerdings werden die Wolfsburger dann auch wieder Favorit sein, so dass es nicht wirklich viel zu gewinnen gibt.

Trainereffekt nur bei krassen Außenseitern profitabel

Denn eines kann man schon mal festhalten:

Ein Trainerwechsel wirkt sich für Sportwetten nur profitabel aus, wenn ein krasser Außenseiter betroffen ist.

Wetten auf Favoriten-Teams sind grundsätzlich nicht sehr profitabel, wenn überhaupt.

Wenn ein Favoriten-Team wie Leverkusen, Dortmund, Bayern oder jetzt auch Wolfsburg den Trainer wechselt und danach Quoten unter 2.00 bekommt, würde ich nicht drauf setzen.

Die krassen Außenseiter im Tabellenkeller, wie Mainz, Bielefeld, Köln der sogar Augsburg, haben 2020/2021 hingegen nach dem Trainerwechsel den ein oder anderen Überraschungssieg landen können, so dass man mit Sportwetten auf diese Underdogs einen satten Profit gemacht hätte.

Da man allerdings nicht wissen kann, wer am Ende einschlägt und als Blindgänger wie Lichte bei Mainz und Baum bei Schalke versagen wird, hätte man in der Summe auch nicht viel mehr gewonnen, wenn man die Favoriten-Teams ausgeklammert hätte.

Statt dem Verlust von -1,10 Einheiten käme man so auf immerhin auf einen Gewinn von +1,80 Einheiten (+1,84%), weil der schwache Hannes Wolf aus der Wertung fallen würde.

Ob diese Herangehensweise auch auf die anderen Spielzeiten der Fußball-Bundesliga erfolgreich anzuwenden ist, klären wir noch.

POSITIVER TRAINEREFFEKT

Arminia Bielefeld: Frank Kramer 2020/2021

Arminia Bielefeld trennte sich nach dem 23. Spieltag der Saison 2020/2021 von Uwe Neuhaus. Unter dem neuen Trainer Frank Kramer schaffte Bielefeld mit einem starken Schlusspurt den Klassenerhalt. Dabei besiege Bielefeld unter anderem Leipzig als 7,70-Außenseiter! Eine Überraschung für die Buchmacher. Für uns nicht, wenn wir an den Trainereffekt schon früher geglaubt hätten.

FSV Mainz: Bo Svensson 2020/2021 (+21,90 Einheiten)

Auch der Trainerwechsel beim FSV Mainz nach dem 14. Spieltag der Saison 2020/2021 von Jan-Moritz Lichte zu Bo Svensson kann als absolut positiver Trainereffekt bezeichnet werden. Hier kann man schwer von ausgleichendem Pech-Glück-Verhältnis der Mainzer sprechen, auch, wenn Dr. Heuer das in seinem Sportschau-Interview den Trainereffekt damit relativiert.

Dass eine hochgradig abstiegsgefährdete Mannschaft wie Mainz plötzlich Teams wie Bayern (10,6-Außenseiter!), Leipzig schlägt (als 8,1-Außenseiter) oder gegen Dortmund als 13,1-Außenseiter und Leverkusen als 6,7-Außenseiter einen Punkt holt sollte nicht als Glück abgetan werden. So viele Überraschungen und Außenseiter-Siege am Stück können alles andere als Zufall sein. Außer dem Trainer hatte sich in Mainz ja nichts verändert.

Mit Wetten auf Svenssons Mainzer hätte man bis zum Saisonende unfassbare +21,90 Einheiten Gewinn gemacht. Bei 10 Euro pro Wette also 219 Euro.

Auch in der Saison nach dem Trainerwechsel mischt Mainz in der Bundesliga vorne mit. Das gar es zuletzt vor vielen Jahren unter Thomas Tuchel. Ein guter Trainer kann also sehr wohl etwas bewirken. Svensson scheint so einer zu sein. Der Haken: Oft erkennt man einen guten Trainer nicht sofort.

KEIN TRAINEREFFEKT

Hertha BSC Berlin: Pal Dardai 2020/2021 (-6,50 Einheiten)

Hertha BSC holte im Januar 2021 Pal Dardai zurück als Nachfolger von Bruno Labbadia. Bei Dardai blieb der Trainereffekt sowas von aus!

Dardai holte zwar in seinen 16 Spielen bis zum Saisonende mit einem Punkteschnitt von 1,125 mehr Punkte pro Spiel als Labbadia in den 16 Spielen bis zu dessen Entlassung.

Allerdings waren das größtenteils Favoritensiege und so hätten die Sportwetten-Fans, die immer auf Dardais Hertha als Sieger gewettet hätten einen Verlust von -6,50 Einheiten gemacht. Wer in jedem Spiel 10 Euro auf einen Hertha-Sieg gesetzt hätte, wäre am Ende mit -65 Euro dagestanden.

So schlecht war nicht mal Dimitrios Grammozis als Absteiger #1 mit Schalke 04, der nur einen Verlust von -1.95 Einheiten verzeichnen musste.

Borussia Dortmund: Edin Terzic 2020/2021 (-0,05 Einheiten)

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund waren mutig, als sie den unbekannten Edin Terzic als Nachfolger von Star-Coach Lucien Favre verpflichteten. Dieser Mut wurde zwar mit dem DFB-Pokal-Sieg 2021 belohnt, allerdings war Terzic kein Freund von Sportwetten-Fans.

Mit einigen Patzern als klarer Favorit kostete Terzic’s BVB viel Geld, ehe die Borussia auf der Zielgerade der Saison doch noch zum Gewinnen anfing. Allerdings war der BVB in fast jedem Spiel Favorit, so dass man als BVB-Sieg-Wetter bis Saisonende insgesamt mit Terzic auf +/- 0 rauskam.

Schalke: Manuel Baum (-10 Einheiten)

Manuel Baum übernahm nach dem 2. Spieltag von David Wagner das Ruder auf Schalke.

Baum konnte keines seiner 10 Spiele als Schalke Coach gewinnen: 4 Unentschieden und 6 Niederlagen.

Das war immerhin besser als sein Vorgänger Wagner, der saisonübergreifend nur 2 Punkte aus seinen letzten 10 Spielen geholt hatte.

Bei Wetten auf Schalke-Sieg wäre man also enttäuscht worden und hätte -10 Einheiten Verlust gemacht.

„Danke für gar nichts, Herr Baum!“ hieß es nach Spieltag 12 und Schalke heuerte Grammozis an, der zwar eine bessere Bilanz als Wagner und Baum vorweisen konnte, allerdings den Schalker Abstieg auch nicht verhindern konnte.

Mainz: Jan-Moritz Lichte 2020/2021 (-8,10 Einheiten)

Weniger Glück beim Trainerwechsel hatte Mainz nach der Entlassung von Achim Beierlorzer nach dem 2. Spieltag der Saison 2020/2021. Der ihm nachfolgende No-Name Jan-Moritz „Kommst du bitte Mal kurz“ Lichte schaffte es in seinen 11 Spielen auf nur 6 Punkte.

Mit einem Schnitt von 0,55 pro Spiel war Lichte damit wesentlich schlechter als Beierlorzer in dessen letzten 15 Spielen als Mainz-Coach (1,07 Punkte / Spiel).

Da Mainz nur eines seiner 11 Spiele unter Lichte gewann, wären Sieg-Wetten auf Lichtes-Mainz pure Geldverschwendung gewesen: -8,10 Einheiten und damit sogar schlechter als Pal Dardai! Das will was heißen!

Wenn ich die Zeit habe, schreibe ich hier weiter!

In der Zwischenzeit kannst du dir ja selbst ein Bild machen: Trainereffekte in der Fußball-Bundesliga

Beste Grüße,

Dein Radek

P.S.: Den Trainereffekt gibt es natürlich – nur eben nicht immer 😀

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