NHL Wett-Tipps

Überragende Nacht mit +20 Einheiten bei NHL-Wetten #3xbet

Überragende Nacht mit +20 Einheiten bei NHL-Wetten #3xbet

+ 20.25 Einheiten!!!

Danke vor allem an die Capitals, die in letzter Sekunde den Treffer zum 5:3 erzielt haben und somit alleine für eine überragende Nacht statt eines verkaterten Morgens zuständig waren! Zusätzlich haben auch alle anderen drei Teams, auf die ich mit Asian Handicap gewettet hatte, geliefert! Ich bin kein Fan davon Wettscheine im Nachhinein zu posten, aber das ist einfach zu schön –>

Eine perfekte Nacht – wenn auch mega glücklich vom Washington-Verlauf, auch wenn sie bis zur 57. Minute 4:1 geführt haben und es dann unnötig spannend gemacht haben! Das Quäntchen Glück, was im Dezember für den Downswing verantwortlich war, ist jetzt auf unsere Seite gefallen.

Insgesamt sind wir damit im Januar bei stolzen +37 Einheiten und haben den Dezember aktuell wieder ausgebügelt.

Allgemeine Hinweise zur NHL-Strategie

Meistens ist es aber so, dass auf so eine berauschende Nacht wieder eine Ernüchterung folgt. Deswegen rechne ich damit, dass es jetzt erstmal wieder schlechter laufen wird.

  • Wer jetzt neu dabei ist, sollte nur bis Ende Januar nur ein Drittel meiner Angaben wetten. Wenn ich 3 Einheiten setze, dann setzt Du besser nur 1.
  • Ich werde meine Einsätze dynamisch anpassen. Meine neue Bankroll ist nicht mehr 100 Einheiten, sondern 150 Einheiten. Das heißt ich setze 1,5 Einheiten, wo ich vorher nur eine Einheit gesetzt habe und 3 Einheiten, wo ich vorher nur 2 gesetzt habe.
  • Das gilt allgemein fürs Sportwetten: Grundsätzlich sollte sich jeder an ein strenges MONEYMANAGEMENT halten und nur 1% als Einheit definieren. Wenn du also mit 100 Euro anfängst, dann ist deine Einheit 1 Euro. Klingt langweilig, ist aber halt so.
  • Erhöhe lieber dein Kapital als Deine Einsätze! Füge jeden Monat einen Betrag, den du auch verlieren kannst deiner Bankroll hinzu. Z.B. 1% deines Einkommens.

 

Posted by Radek in 3xbet
NHL Wett-Tipps von 3xBet für 2019

NHL Wett-Tipps von 3xBet für 2019

In der Facebook-Gruppe 3xbet gibt es täglich NHL-Wett-Tipps von Radek Vegas aus der besten Eishockey-Liga der Welt.

Zu Beginn der NHL-Saison 2018/2019 habe ich auf Experten-Tipps vertraut. Das führte zu einem Verlust von fast 50 Einheiten. Bei 25 Euro als Einheit also 1000 Euro. Genug Lehrgeld! Ich verbrachte tagelang damit Statistiken auszuwerten und verschiedene Berechnungen zu testen. Damit entwickelte ich ein Statistik-Modell, das ich ab 12. November 2018 anwendete und das seitdem +49 Einheiten REINGEWINN erzielt hat. [Stand: 07.01.2018]

Stanley Cup 2018 - NHL Playoffs

Die NHL-Wett-Tipps mit Radeks Statistik-Strategie

Seit der Einführung der Statistik-Strategie am 12.11.2018 November habe ich (stand jetzt: 07.01.2019) insgesamt 49 Einheiten Reingewinn erzielt. Das ist umso erstaunlicher, wenn man berücksichtigt, dass es einen Downswing vor Weihnachten mit -70 Einheiten gab!

im November gab es trotz schlechtem Start noch einen Gewinn von +33 Einheiten. Insgesamt gewann die NHL-Statistik-Strategie zwischen Mitte November und Mitte Dezember mehr als 100 Einheiten! Der Downswing im Dezember war allerdings sehr schmerzhaft.

NHL-Wett-Tipps mit Statsistik Strategie 2.0

Daraufhin habe ich die Tage nach Weihnachten wieder viel gerechnet und analyisert. Daraus ist die Statistik-Strategie 2.0 hervorgegangen, die seit 25. Dezember 2018 angewendet wird.

Seitdem geht es wieder bergauf. Der Verlust vom Dezember wird aktuell aufgeholt. Im Januar sind es nach der ersten Woche im Jahr 2019 schon +17 Einheiten Reingewinn.

Das sind die Erfolgsfaktoren für meine NHL-Wett-Tipps 2019

1. STATISTISCHE STRATEGIE 2.0

Durch die Auswertung von zahlreichen Daten wie Schuss-Effizienz oder  Back-to-Back habe ich eine Strategie erstellt, die seit 12.11.2018 verwendet wird. Zunächst war das extrem erfolgreich. Doch der Dezember brachte einen massiven Downswing, weil viele Spiele knapp verloren oder erst in der Overtime gewonnen wurden. Ich habe daraufhin auch weitere Werte wie Tor-Differenz und Großchancen in die Berechnung miteinfließen lassen.

Nach Analyse der Verluste bin ich zuversichtlich, dass ich mit dieser Strategie nach einer Anpassung auf Moneyline statt 3-Wege-Sieg wieder in die Pluszone gelangen werde.

2. MONEYLINE statt 3-Wege-Wetten

Die Phase vor Weihnachten stand für Außenseiter-Siege und knappe Spiele. Was ich als Pech bezeichnet habe, ist mehr oder weniger einer falschen Wettart geschuldet und ein normaler Downswing, der sich zum Ende der Saison wieder ausgleichen sollte.

Man muss die Saison in Phasen unterteilen. Zu Beginn, in der Mitte und am Ende fährt man mit Moneyline-Wetten besser, da es hier öfter Überraschungen und knappe Favoriten-Siege gibt. Mit „öfter“ meine ich gerade sooft, dass die Quoten zu schlecht sind um auf die vermeintlichen Favoriten wie Winnipeg, Toronto oder Tampa zu wetten.

Im November und zu Beginn des Dezembers war das noch nicht so. Die Top-Teams haben aufgespielt und es waren mehr als +100 Einheiten am Stück. Da hätte man mit Moneyline Wetten mindestens 20% weniger Gewinn gemacht.

Von Mitte Dezember bis Weihnachten waren es -70 Einheiten mit gleichem System. Hier hätte man mit Moneyline-Wetten aber noch mehr als 20 Einheiten Gewinn gemacht, weil viele Favoriten sich in der Overtime oder im Shoot Out trotzdem durchgesetzt haben.

Das zeigt: Die Tipps prinzipiell gut. Die Wettart nicht.
Hier werde ich unter Bezug auf die letzten Jahre einen Handicap-Index erstellen, der misst, wie dominant einzelne Teams und die gesamte Liga zu welchem Zeitraum einer Saison sind.

3. MONEY-MANAGEMENT: Dynamische Anpassung und niedrigere Einsätze

Die Einsätze waren im Dezember teilweise zu hoch. Da trifft dich eine Pechsträhne mit voller Wucht. Hier habe ich das Risiko ein wenig reduziert und auf maximal 6 Einheiten pro Wette beschränkt.

Eine Einheit ist dabei 1% der definierten Bankroll. Bei mir sind das 2500 Euro. Eine Einheit ist entsprechend 25 Euro.

Diese Bankroll wird dynamisch angepasst. Bei 10 Einheiten Gewinn haben wir eine Bankroll von 110 Einheiten. Also setzen wir als neuen Standard 1,1 Einheiten, was bei mir 27,5 Euro entspricht.

Grundsätzlich sieht mein Spread (Einsatz-Variation) so aus:

VALUE-BET: 2 Einheiten

Statistischer Vorteil einer Mannschaft, die bei den Wettanbietern Außenseiter (Underdog) ist und eine Moneyline Quote über 2.0 hat.

GOOD-BET 3 – 5 Einheiten

Statistscher Vorteil einer Mannschaft bei ca. 65% und einer Moneyline-Quote ab 1.6

TOP-BET: 6 Einheiten

Großer statistischer Vorteil einer Mannschaft bei fast 70% mit einer Moneyline-Quote ab 1.5

Quoten unter 1.5 sind selten valuehaltig.

Aus diesem Grund lasse ich die Finger von scheinbar sicheren Favoriten-Wetten. Pittsburgh hatte zum Beispiel eine Quote von 1.35 gegen die Blackhawks am 7.1.2019. Die Statistik sah Pittsburgh zwar zu ca. 60% vorne, was aber einer Quote von 1.67 entsprochen hätte. Hier lohnte es sich nicht auf Pittsburgh zu setzen. Eine Wette auf die Blackhawks mit Asian Handicap +1.5 war aber auch nicht valuehaltig, da Pittsburgh ja klarer Favorit war. Am Ende gewannen die Blackhawks überraschend hoch mit 5:2 in Pittsburgh.

4. KOMBIWETTEN

Kombiwetten streue ich von Zeit zu Zeit ein. Hier hat mich Pittsburgh insgesamt 3 Einheiten gekostet, deswegen habe ich das Beispiel erwähnt. Deswegen habe ich jetzt auch hierfür strengere Regeln festgelegt.

  1. Moneyline-Double-Bets mit maximal einer Einheit
  2. Asian-Handicap-Double-Bets mit maximal 0,5 Einheiten
  3. größere Kombis mit maximal 0,25 Einheiten

5. BACK-TO-BACK

Zwei Spiele in 24 Stunden hatten in dieser Saison bisher nicht den Einfluss, wie in den letzten Jahren. Haben amerikanische Analytiker auf die letzten 14 Jahre einen Wert von fast 60% ermittelt, kommt man in dieser Saison auf eine Quote um die 50%. Es scheint also keine Rolle mehr zu spielen.

Wir werden auch noch den Einfluss des Zeitraum und der Distanz der letzten drei Spiele untersuchen und das dann mit Vergleichszeiträumen der vergangenen Jahre vergleichen.

So lange wird noch auf Sparflamme gewettet, auch, wenn seit Weihnachten schon wieder ein kleiner aber feiner Gewinn erwirtschaftet werden konnte.

Posted by Radek in 3xbet
NHL-Bilanz im Dezember 2018 – Aktuelle Eishockey-Tipps von 3XBET

NHL-Bilanz im Dezember 2018 – Aktuelle Eishockey-Tipps von 3XBET

In der Facebook-Gruppe 3XBET verfolgt Radek Vegas seit November eine reine Statistik-Strategie.

In Radek’s Modell werden mehr als 20 verschiedene Statistik-Werte der laufenden NHL-Saison ausgewertet, neue Faktoren daraus berechnet und anhand von verschieden stark gewichteten Faktoren entschieden, ob und wieviel man auf ein Spiel setzt.

Erfolgreiche Eishockey-Wetten in der NHL

Im November habe ich nach anfänglichen -36 Einheiten aufgehört auf Experten und mein Bauchgefühl zu hören. Ich habe ca. eine Woche alle möglichen Statistiken zusammen getragen, analysiert und berechnet. Die daraus entstandenen Daten habe ich in Tipps umgewandelt. Seit dem läufts utopisch gut.

NHL-Wett-Strategie im Video

Ich habe darüber auch ein Video gemacht. Ironischerweise sind die Tipp im Video sehr schlecht gewesen und haben für -9 Einheiten gesorgt. #Karmaisabitch

Es war jedoch die einzige Losing-Night in der ersten Dezember-Woche, die ich insgesamt mit 31 Einheiten im Plus beendet habe.

+100 Einheiten in vier Wochen

Was sich anhört wie eine dummdreiste Werbung von einem dieser vielen Analphabeten auf Facebook, ist das Ergebnis von nächtelangen Analysen und Berechnungen. Oder einfach nur von extrem viel Glück. Ich weiß natürlich selbst, dass es bei bisher knapp 100 Wetten noch nicht sehr aussagekräftig ist und es auch eine Glückssträhne sein kann. Trotzdem ist es auffällig, dass meine Pechsträhne genau an dem Zeitpunkt zu Ende war, als ich nur noch nach Statistiken gegangen bin.

Im November habe ich es mit dieser Strategie geschafft das Ruder komplett herumzureißen. Aus -36 Einheiten machte ich am Ende des Monat einen Gewinn von +33 Einheiten. So gehts im Dezember weiter…

Tägliche Updates aus der 3xBet Gruppe

Wenn Du dabei sein willst, melde Dich hier an: 3XBET AUF FACEBOOK

Damit es auch mit rechten Dingen zu geht, führe ich seit Anfang Dezember auch eine öffentliche Bilanz auf Blogabet: 3xBET AUF BLOGABET.

Dezember Bilanz

42 Wetten (22 – 0 – 20)
+31.16 EH
——————————-
+4.3eh (01.12.)
-9.3 eh(02.12.)
+13.2 eh (03.12.)
+10.48 (04.12.)
+0.5 (05.12.)
+5.48 (06.12.)
+10.9 (07.12.)
-4.5 (08.12.)

Nach +33 Einheiten im November gehen wir in den Jahresendspurt.

  1. Dezember

Der Start war schon Mal OK mit +4.3 Einheiten. Mehr „freut“ mich aber, dass bei den drei verlorenen Wetten einfach Pech dabei war und alle in der Overtime entschieden wurden.

2. Dezember

Am zweiten Tag haute uns die Varianz so richtig schön in die Fresse. Wegen Winnipegs Last Minute Gegentor gibt’s statt einer Nullrunde einen Verlust von -9.3.

3. Dezember

Dank der knappen Siege der Favoriten bei zwei Back-to-back-Teams mit hohen Einsätzen (Calgary 8eh, 3:2 / Colorado 6eh, 2:0) haben wir den Verlust des Vortrags mehr als wett gemacht : +13.2 eh.

4. Dezember

Mit zwei guten Picks und konservativ-riskantem 4Einheiten-Einsatz machen wir am 4.12. satte +10.

5. Dezember

Trotz schlechter 2:3-Bilanz gelingt das Kunststück am 5.12. sogar 0.5eh zu machen, obwohl wegen Toronto -4 und wegen Colorado -2 verloren wurden. Danke, Wild und Coyotes!

6. Dezember

Am Nikolaustag haben uns die Ducks beschenkt. Der 4:2-Sieg gegen die Blackhawks war +5.48eh wert.

7. Dezember

Ein weiterer, krasser Zahltag war der 7.12. mit +10.9 Einheiten. Dabei habe ich sogar bei „Safe-Tipp“von Vegas gegen Blackhawks nur 2 statt der geplanten 10 Einheiten gesetzt, weil die Quote drastisch gefallen war. Aber bei weitem kein Grund sich zu beschweren.

8. Dezember

Am 8.12. habe ich zwei Fehler gemacht: Ich bin bei der zu niedrigen Quote von 1.75 mit 4 Einheiten auf Winnipeg gegangen, die dann 0:1 zuhause gegen St. Louis verloren haben. Die Überraschung kann zwar passieren, aber normal lasse ich bei zu niedrigen Quoten eigentlich immer die Finger weg. Da kann man meiner Meinung nach mehr falsch als richtig machen. Bei den Ducks war die Quote komischerweise sehr hoch. Hier habe ich irgendwas übersehen. Was, weiß ich auch nicht. Vielleicht die Grundstärken der Mannschaften, die ich in meinen Statistiken (noch) nicht ablesen kann. Hier ist Carolina unterbewertet und Anaheim überbewertet, was die Buchmacher erkannt haben. Alles in allem -4.5 Einheiten aber keine Beinbruch nach 6/7 Winning Nights im Dezember.

Glück kann man nicht erzwingen. Das ist Varianz, die an anderer Stelle wieder zu unseren Gunsten ausfällt.

Es geht nicht drum alle Wetten zu gewinnen. Bei den Quoten ab 2.0 reicht auch schon eine Trefferquote von 50% oder weniger.

Wichtig ist, dass man die BigBets mit 5 oder mehr Einheiten gewinnt. Davon hab es im November einige, was Grund für den Erfolg war.

Man darf aber nie vergessen, dass eine extrem gute Phase kein Standard sein kann. Ich rechne jede Nacht mit einem Totalverlust. Deswegen bin ich nicht enttäuscht, wenn Wetten verloren werden, sondern glücklich, wenn gewonnen wird.

Ziel ist es, langfristig im Plus zu sein. Und da ist die Bilanz bisher positiv.

Aber die Saison ist noch lang.

Posted by Radek in 3xbet, Wett-Tipps heute und morgen
Eishockey Wetten – Statistiken zur NHL: Back to Back

Eishockey Wetten – Statistiken zur NHL: Back to Back

Als Back-to-Back bezeichnet man im amerikanische Profisport wie z.B. in der NBA und der NHL zwei Spiele innerhalb kurzer Zeit.

Da es in den USA auch vorkommen kann, dass Mannschaften zwei Tage hintereinander antreten müssen, ist das klassische Back-to-Back gemeint, wenn eine Mannschaft zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden hat.

Eine Mannschaft, mit der es der Spielplan-Macher nicht gut gemeint hat, ist in mehreren Dingen benachteiligt.

Wenn Sie auf Eishockeyspiele Wetten, denken Sie daran, dass eine müde Mannschaft einfach nicht so viel im Tank hat wie eine ausgeruhte Mannschaft.

Mögliche Probleme beim Back-to-Back in der NHL

  • Lange Reise von Spiel 1 zu Spiel 2
  • sogar verschiedene Zeitzonen
  • Zeitverlust bei Reisen von Ost nach West
  • Heim / Auswärtswechsel
  • Verlängerung oder Penalty-Schießen im Spiel zuvor
  • Torwartwechsel beim Eishockey
  • Uhrzeit für den Spielbeginn

Gegenargumente

„Das sind Profis! Die sind das gewohnt und können das ab!“

Das Argument mit „Profis“ höre ich oft, aber es sind auch nur Menschen. Und da gibts welche, die das besser abkönnen und andere schlechter. Ist aber eine komplexere, medizinische Frage, die ich noch nicht untersucht habe.

Ich denke aber, dass die extremen Schwankungen in der NHL durch die Back-to-Back-Thematik am besten erklärt werden kann. Zumindest habe ich in den wenigen Spielen, die ich bisher untersucht habe besser getroffen, wenn ich nach Back-to-back gehe als nach „Expertenwissen“, Team-Namen oder Quoten.

Überblick über den kommenden Back-to-Back-Spielplan der NHL

Hier findet man einen aktuellen Überblick zu den kommenden Back-to-Back-Spielplänen aller NHL-Teams: Goaliepost.com 

Back-To-Back-Spiele aller NHL-Teams 2018/2019

Die folgende Grafik zeigt den Vorteil und Nachteil der einzelnen NHL-Teams im Bezug auf Back-To-Back-Spiele in der Saison 2018/2019. Dabei haben es manche Teams einfacher als andere in dem sie selbst ausgeruht gegen „müde“ Mannschaften im zweiten Spiel eines Back-To-Backs antreten dürfen (blau).

Die roten Balken zeigen die Spiele des Back-to-Back-Teams gegen ausgeruhte Mannschaften.

Reisestrapazen in der NHL

In der NHL spielen 30 Teams zwischen dem nördlichsten Team in Kanada, den Edmonton Oilers, und dem südlichsten im sonnigen Florida (den Panthers in der Nähe von Miami) liegen fast 5000 Kilometer und 8 Flugstunden!

Denke an jeden Urlaub, den du je gemacht hast. Wenn es Zeit ist, nach Hause zu gehen, bist du fertig. Erschöpft. Verbraucht. Ob Sie Ihre Schwiegereltern in Schenectady am Wochenende besucht haben oder zwei Wochen lang eiskalte Biere an einem karibischen Strand getrunken haben, wenn Ihre Reise vorbei ist, werden Sie müde sein.

NHL-Reisen sind wie der letzte Urlaubstag. Die Flüge sind lang und die Spieler kommen mit blauen Augen und bettfertig in der Stadt ihres Gegners an. Sie müssen in einem Hotelzimmer schlafen und hoffen, dass das Bett so bequem ist wie zu Hause. Es gibt manchmal einen Grenzübergang, an dem Pässe vorgelegt werden müssen und die Spieler mit den Zollbeamten über den Grund ihrer Reise sprechen müssen.

Da Quotenmacher bei der Festlegung der NHL-Wettlinien die Reisen eines Teams berücksichtigen, ist es für Wettende unerlässlich, dies zu berücksichtigen, bevor sie ihre Einsätze tätigen.

Zeitzonen in der NHL

Von der Westküste zur Ostküste hat man einen Zeitunterschied von 3 Stunden. Das kann den Rhythmus zusätzlich zu den langen Reisen durcheinander bringen. Wenn man also innerhalb von 24 Stunden eine lange Reise in eine andere Zeitzone hat, kann ein Team nicht auf Normalniveau performen, egal wie gut es eigentlich ist.

Auf die Saison gesehen gleicht sich das oft aus. Aber auch nicht immer.

DER WESTEN HAT ES SCHWER

Wie die Statistik-Webseite Oddsshark [2] anmerkt, haben Teams in der Westkonferenz viel größere Entfernungen, wenn sie unterwegs sind. Es schwieriger nach Osten zu reisen, da Sie durch das Überqueren von Zeitzonen Stunden verlieren.

Angenommen, die Los Angeles Kings spielen die Toronto Maple Leafs. Um nach Toronto zu gelangen, müssen sie nicht nur 5,5 Stunden im Flugzeug sitzen und die kanadisch-amerikanische Grenze überqueren, sondern auch eine andere Zeitzone betreten, die für den Körper verheerend sein kann. Aus diesem Grund müssen Sie die besonderen Situationen jedes Teams in Bezug auf seinen Zeitplan kennen, bevor Sie auf oder gegen sie wetten können.

Ein Tipp ist, sich die Bilanzen der Westküstenteams anzusehen, wenn sie in den östlichen Zeitzonen spielen und die Ostküstenteams, die in den westlichen Zeitzonen spielen.

Heim-Auswärtswechsel

Zu den Reisestrapazen kommt ein ungewohntes Umfeld hinzu, wenn eine Mannschaft zunächst zu Hause gespielt hat und dann auswärts ran muss. Es gibt allerdings auch den sogenannten Road-Trip. Dabei spielt eine Mannschaft mehrere Spiele in einer Woche auswärts und reist immer zu einem nahe gelegenen nächsten Gegner weiter.

Allgemein ist der Heimvorteil in der NHL statistisch wiederlegt. Denn es gibt meistens mehr Auswärts-Siege. Und auch die Zahl der Handicap-Siege (Siege mit mehr als einem Tor Unterschied) ist bei Auswärtsteams höher als bei Heimteams. Woran das liegt ist aber eine eigene psychologische Betrachtung.

Verlängerung oder Penaltyschießen

Ist ein Spiel ausgeglichen kostet das die Mannschaften normalerweise mehr Kraft.

Zusätzlich geht es dann auch noch in die Verlängerung (OVertime). Das kostet noch mehr Kraft.

Wird kein Sieger gefunden muss das Penalty schießen entscheiden. Das bedeutet noch größeren psychischen und physischen Druck.

Ein Team, das in der Overtime oder im Penaltyschießen war, performt in der direkten Nacht darauf normalerweise wesentlich schwächer.

Kadertiefe und Torwartwechsel

NHL-Teams spielen manchmal drei Spiele in vier Nächten, und wenn sie das tun, neigen sie dazu, Anzeichen von Müdigkeit zu zeigen, wenn das dritte Spiel herumrollt – besonders spät in der Saison, wenn die Auswirkungen des Zeitplans wirklich spürbar sind.

Während die Reisemüdigkeit zählt, ist auch die Zusammensetzung des Teams, das du wettest, wichtig. Werte Teams nicht automatisch ab, nur weil sie sich am Ende einer Auswärtsreise sind.

Jedenfalls verlässt sich ein Team mit einer guten Qualität in der Kadertiefe nicht unbedingt auf eine Handvoll Schlüsselspieler und ist besser gerüstet, um in solchen Situationen einen Sieg zu erzielen.

Goaltending ist einer der wichtigsten Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, wenn man müde Teams wettet. Diejenigen mit Elitetorhütern haben das Potenzial, ein Spiel zu gewinnen, auch wenn ihre Beine nicht da sind. Dies ist in der Regel der Fall bei Canadiens Torwart Carey Price.

Doch nicht jede Mannschaft hat diesen Luxus. Einige Teams haben auch eine solide Rotation von Torhütern, mit der sie während einem Roadtrip arbeiten können. Für einige Teams kann der Backup-Torwart genauso gut sein wie der Starter und sich perfekt zusammendrehen. Dies ist bei Canadiens Torwart Carey Price nicht der Fall.

Ein Torwart, der in zwei Back-to-back-Spielen im Tor steht hat im zweiten Spiel fast immer einen Leistungseinbruch. Eine statistische Untersuchung des Back-To-Back-Effekts auf Torhüter [1] ergab, dass ein Torwart ohne Regeneration 10% weniger Schüsse hält. Das entspricht bei 20 – 30 Torschüssen 2 bis 3 Gegentoren mehr! Ein großer Unterschied.

Daher sollten die Trainer ihre Torwartwahl bei einem Back-to-back genau durchdenken, auch wenn ein erfahrener oder guter Torwart gerade eine Sahne-Leistung gezeigt hat.

Auf Daily Faceoff kann man die Wahrscheinlichkeiten für einen Torwartwechsel anschauen [5]

Normal weiß man spätestens, wer im Tor steht, wenn das Spiel los geht oder wenn die Spieler das Eis betreten. Das ist also für Europäer meist spät in der Nacht. Ziel ist es also eine automatische Formel zu erstellen, die unabhängig vom Torwart funktioniert, da die anderen Faktoren auch eine Rolle spielen.

Beispiel aus dem November 2018: Buffalo Sabres vs Ottawa Senators

Die Ottawa Senators und die Buffalo Sabres treffen gleich zweimal innerhalb 24 Stunden aufeinander.

Das erste Spiel in Ottawa gewinnen die Gastgeber mit 4:2.

Ottawa ist bekannt dafür den Torwart seltener zu wechseln.

Zudem geht die Reise nach Buffalo zum Gegner.

Dort hagelt es eine 9:2 Niederlage! Zufall? Nicht ganz. Denn Ottawa hat in beiden Spielen den gleichen Torwart: Craig Anderson. Nach den ersten drei Toren von Buffalo im zweiten Spiel musste er seinem Ersatzkeeper weichen. Fairerweise muss man sagen, dass der dann sogar gleich sechs Tore kassierte.

Statistische Untersuchung von Back-to-Back in der NHL

Wir haben gerade erst angefangen zu untersuchen, welche Auswirkungen zwei oder mehr Spiele innerhalb kurzer Zeit auf die Leistungen in der NHL haben. Die erhobenen Daten sind noch sehr gering, dennoch sind wir bereits auf erste Auffälligkeiten gestoßen, auf Grund derer wir ein paar Thesen aufgestellt haben:

  • Schlecht: Pausen von weniger als 2 Tagen stören den Rhythmus der Teams
  • Schlecht: Hat ein Team drei Spiele innerhalb von vier Tagen oder weniger
  • Schlecht: Zu lange Pausen von mehr als 3 Tagen bringen die Teams ebenso aus dem Rhythmus
  • Gut: Ein guter Rhythmus sind spiele alle 2-3 Tage
  • Erhöhte Chancen: Unterschied zwischen den Pausen der Teams beträgt mehr als einen Tag
  • Schlecht: Hat ein Team Overtime oder Penalty schießen absolviert ist die Regeneration geringer
  • Das dritte Drittel ist das Wichtigste und dort fallen die meisten Tore, deswegen macht die Fitness dort einen entscheidenden Unterschied.
  • Die Reisedistanzen, Startzeit der Spiele und Zeitzonen gehören ebenfalls in die Statistik!

Diese Thesen werden zum Teil von bereits existierenden Statistiken von anderen Quellen [4] bestätigt.

Verfügbare Daten aus sieben Jahren belegen, dass Mannschaften sich schwerer tun, wenn sie im Vergleich zu Liganormen keine Ruhepause haben.

Unten sieht man die folgenden Werte:

  • links: Torschüsse
  • mitte: 5-on-5 Tore
  • rechts: Siege

Daneben als „all home / all road“ sind die Ligadurchschnittswerte, um den Unerschied zwischen den beiden Situationen zu veranschaulichen.

Auswärtsteams mit Back-To-Back haben wenig Chancen

Zero Days Rest Home: Zwei Heimspiel innerhalb von 24 Stunden.

Diese Balken sagen von links nach rechts: Heimteams kontrollieren das Spiel, haben mehr Torschüsse und gewinnen öfter als Auswärtsteams.

Der Unterschied zwischen zwei Heimspielen in 24 Stunden und zwei Heimspielen mit beliebig langer Pause dazwischen ist nicht gravierend groß, aber er ist vorhanden. Vor allem im rechten Balken der Gewinnrate.

Zerdo Days Rest Road: Ohne Pause zwei Auswärtsspiele in Folge.

Hier sieht man in der rechten Säule einen dramatischen Einbruch. Das ist die Gewinnrate. Vergleicht man diese mit der Gesamtzahl aller Auswärtsspiele (all Road) fällt ein deutlicher Unterschied auf. Auswärtsteams haben in den letzten sieben Jahren wesentlich weniger gewonnen als Heim-Teams. Wenn sie außerdem keine Ruhepause hatten und zwei Tage hintereinander antreten mussten sank die Gewinnrate noch weiter.

So werden Teams ohne Pause gegen Teams mit einer gewissen Pause unterdurchschnittlich abschneiden.

Wir sehen einen Rückgang des Prozentsatzes für Overtime-Siege sowohl für Heim- als auch für Auswärtsteams, was wirklich der entscheidende Punkt ist.

Es ist auch schwer zu übersehen, dass die Scheibenbesitz- und Torschusszahlen in beiden Statistiken sinken.

Heimmannschaften verlieren an beiden Fronten einen vollen Prozentpunkt. Auwsärtsteamsverlieren einen Prozentpunkt beim Scheibenbesutz und drei Prozentpunkte bei der Torquote.

Zu lange Pausen sind auch nicht vorteilhafter

Die Theorie ist nicht nur, dass müde Teams im Nachteil sind. Wie oben bereits vermutetet scheint es so, als dass Teams, die überproportional lange Pausieren auch im Nachteil sind. Bei drei Tagen Unterschied ist der Vorteil nicht mehr so hoch wie bei einem oder zwei Tagen.

Es ist also ein wichtiges Thema, das bei der Vorhersage zukünftiger Ergebnisse berücksichtigt werden sollte. Zu Recht verbringen Analysten viel Zeit damit, über die Bedeutung des Heimvorteils zu sprechen – die Daten bestätigen diesen Vorteil. Diese Daten deuten jedoch darauf hin, dass Ruhe ein weiterer kritischer, wenn auch weniger geschätzter Faktor für Teams und die damit verbundene Leistung ist.

Beispiel Zeile 56: Vegas Golden Knights – Carolina Hurricanes

Vegas ist hier mit einer Quote von 1.68 Favorit. Dieser Rolle werden die Knights auch gerecht, weil Carolina in der Nacht zuvor in die Overtime musste, währen Vegas zwei Tage Regeneration hatte und zudem zu Hause spielen konnte.

Die Vegas Knights gewinnen das Spiel 3:0.

Beispiel Zeile 46: San Jose Sharks – New York Rangers 3:4 SO

Die Sharks gelten als eines der Top-Teams während die Rangers zu den schwächsten Teams gehören. Trotz der großen Außenseiter-Quote von 3,15 konnten die Rangers auswärts in San Jose nach Shoot Out (SO) gewinnen.

Die Sharks hatte zwei Tage zuvor ein schweres Overtime-Match und am Ende nicht die Kraft dieses wesentlich schwächere, aber drei Tage ausgeruhte, Rangers-Team zu besiegen.

Beispiel Zeile 61: Anaheim Mighty Ducks – Columbus Blue Jackets

Eine relativ ausgeglichene Partie von den Quoten her mit 1,83 auf Anaheim als Favorit.

Die Blue Jackets hatten ein Spiel in der Nacht zuvor, während die Ducks als Gastgeber drei Tage Pause hatten. Hier setzen sich die Ducks dann in der Overtime durch. Bleibt aus Anaheimer-Sicht zu hoffen, dass das nächste Ducks-Spiel in frühestens drei Tagen stattfindet 😉

Beispiel: 9.11.2018 Florida Panthers vs Edmonton Oilers

Einen schlechten Witz haben sich die Spielplan-Macher mit den Edmonton Oilers gegen Florida erlaubt.

Edmonton tourte in einer Woche quer durchs Land und muss in Florida zu seinem 5. Spiel in einer Woche antreten.

Die Panthers warten gemütlich zu hause und hatten seit einer Woche kein Spiel!

Ob das eine definitiv zu lange Pause ist wird sich zeigen.

Hier muss man bei Edmonton genauer hinschauen. Die Niederlage am 7. November gegen Tampa war vielleicht einkalkuliert um wichtige Leute zu schonen. Denn gegen Tampa – eine der besten Mannschaften der Liga – hätte man ohnehin sehr geringe Siegchancen gehabt. Aber Florida ist ein absolut schlagbarer Gegner. Ähnlich haben sie es wahrscheinlich bei ihren Spielen im Nord-Westen bei Detroit (schwach – Sieg) und Washington (stark – Niederlage) gehandhabt.

Alles in allem haben die Oilers sehr viele Kilometer und Spiele in den Knochen, während die Panthers frischer ausgeruht denn je aus dem Urlaub kommen. Grundsätzlich müsste man von einem Sieg der Heimmannschaft ausgehen. Allerdings traue ich der langen Ruhephase von Florida nicht. Wer schon mal in Miami war, weiß, dass es dort zuviele Ablenkungen gibt, wenn man zuviel Freizeit hat.

Dieses Spiel wird sehr viele Erkenntnisse über die Back-to-Back-Strategie von Edmonton aber auch über den Effekt im Allgemeinen geben.

Besonderer Schedule Alert am 9.11.: Wett-Tipps deluxe

Beispiel: 8.11.2018 Anaheim Ducks gegen Calgary Flames

Die Ducks haben gestern Nacht in Los Angeles verloren haben. Der Weg von LA zurück nach Anaheim ist nicht der Rede wert. Eine Stunde Fahrt.Ich war übrigens schon in beiden Arenen: 2007 (Bild oben) bei den Anaheim Ducks im Honda Center und 2010 in Los Angeles im Staples Center bei den LA Kings. Aber zurück zum Spiel der Ducks gegen die Flames!Diese hatten erst zwei Tage vorher ein Overtime-Spiel zu hause und damit jetzt dann drei Spiele in vier Tagen. Damit wird Calgary das dritte Viertel höchstwahrscheinlich gewinnen, weil dann die Beine der Ducks müde sind. Das hat dann auch nichts mit austrainierten Profis zu tun, sondern mit natürlicher Überlastung.Calgary hatte hingegen vier Tage Pause nach dem Sieg am 4. November zuhause gegen Chicago und nach dem Spiel ebenfalls drei Tage Pause bis zum Spiel bei den LA Kings.Calgary hat eine 4-Spiele-Siegesserie, was für deine Flow-Theorie sprechen könnte.Einziger Haken ist, dass Calgary mit vier Spielen Pause eventuell ein wenig aus dem Flow geraten sein könnte, weil die Pause etwas zu lang ist. Wie ich geschrieben habe, halte ich einen 2-3 Tages-Rhythmus für optimal.Ich bin gespannt, wie das Spiel ausgeht!Und weils so schön war: #goodolddays with Chris Custodian USA 2007 😉

Weiterführende Links und Quellen:

[1] http://www.sportsbookbonus.ca/proline-strategy-nhl-teams-records-back-to-back-games/

[2] https://www.oddsshark.com/nhl/handicapping-hockey-based-travel-schedules

[3] https://hfboards.mandatory.com/threads/the-18-19-schedule-tired-rested-games.2516113/

[4] https://www.tsn.ca/yost-rest-makes-a-major-difference-in-nhl-performance-1.120073

[5] https://www.dailyfaceoff.com/back-to-back-goalie-schedule-tracker

Posted by Radek in 3xbet, Allgemein, Wett-Tipps heute und morgen