Favoriten

Warum man in der NHL nicht nur auf Favoriten wetten sollte!

Warum man in der NHL nicht nur auf Favoriten wetten sollte!

Hollywood liebt Außenseiter im Sport! Sie schreiben die besten Geschichten! Wer liebt „Rocky“ genauso wie ich? Der „Cindarella Man“ mit Russel Crowe, dieser Football-Film mit Mark Wahlberg, „Money Ball“ mit Brad Pitt. Alles Filme, bei denen die Außenseiter Großes leisten. Dass es darüber Filme gibt, zeigt aber auch, dass es Ausnahmen sind, die die Regel bestätitgen, dass die Favoriten öfter gewinnen. Das stimmt natürlich auch. Aber beim Wetten geht es ja nicht um gewinnen und verlieren, sondern vor allem darum die Quote zu besiegen. Und gerade, weil die Sportwetten-Fans nicht an Außenseiter glauben, sondern auf vermeintlich sichere Favoriten wetten, verlieren die meisten.

Für meine NHL-Wett-Strategie „3xBet“ beschäftige ich mich seit Monaten intensiv mit Statistiken. Dabei entdecke ich immer wieder interessante Fakten, die mir dabei helfen besser zu wetten. Gerade in einer Sportart und Liga, die sehr abwechslungsreich ist, sind Überraschungen an der Tagesordnung. Mit einer Favoriten-Strategie ist es da schwierig etwas zu gewinnen. 

Vorteil von statistischen Modellen bei Sportwetten

Grundsätzlich hat man hat die Wahl, ob man sich auf seine eigene Expertise verlässt und jede Wette handverlesen auswählt, oder ob man eine langfristige Strategie entwickelt, die keine Rücksicht auf Tagesformen nimmt. Ich bevorzuge Zweiteres, da das zwar sehr viel Rechenarbeit und Vorab-Investition an Zeit und Geld erfordert, aber sich auf lange Sicht auszahlt. Natürlich kann es sich auch für gute Eishockey-Tippster lohnen, die je nach Spiel ihre Wetten abgeben. Allerdings muss man sich dafür in der Summe viel mehr mit den einzelnen Mannschaften und Spielen befassen, als wenn man ein statistisches Modell hat, dass ein Signal abgibt, wenn es ein interessantes Spiel gibt und eben keines, wenn man keine positive Gewinnerwartung hat. Deswegen kommen in der 3xbet-Gruppe meine Tipps auch sehr unregelmäßig und auch mal zwei, drei Tage gar keine. 

Heute hat ein Gruppenmitglied fast schon schockiert reagiert, das ich am Mittwoch bereits Tipps für Freitag veröffentlicht habe, weil bis dahin einfach keine guten Wetten zu finden waren, die in mein Schema passen.

Es gibt einfach nicht jeden Tag eine sehr gute Wette.

Was sind gute Wetten?

Dazu muss man wissen, wie ich eine „gute Wette“ definiere. Mit allen möglichen Daten aus den letzten 10 Jahren NHL (hier für alle zum Download als CSV) und meiner, die mehr als 20 verschiedene Bewertungen untersucht ergibt sich ein Wert, dem ich den coolen Namen FxScore gegeben habe. 

Von diesem FxScore hängt sowohl die Trefferquote als auch der Gewinn und somit der Yield ab.

Und hier ergeben sich unterschiedliche Strategien.

Zum einen erkennt der FxScore, wenn eine sehr gute Mannschaft gegen eine sehr schwache Mannschaft spielt. Da könnte man jetzt sagen: Das erkennt ein Blinder. Allerdings weiß der Blinde nicht, ob er damit langfristig einen Yield von +5% oder -5% erzielt. Denn man könnte ja meinen, dass man mehr gewinnt, wenn man immer auf die Favoriten mit der niedrigeren Quote wettet. Die Wahrheit sieht aber – zumindest in der NHL – anders aus.

MIT FAVORITEN GEWINNT MAN NIX!

Das hier ist ein Screenshot meiner täglichen Quoten-Analyse, die ein Element bei der Berechnung für den FxScore zu Rate gezogen wird. 

Diese Zahlen spielen zwar keine wirkliche Rolle, aber dabei ist mir heute was sehr interessantes aufgefallen. 

Die Zahlen im roten Kreis zeigen an, wieviel man gewonnen bzw. verloren hätte, wenn man in dieser Saison in jedem Spiel auf den Favoriten gesetzt hätte.

Hätte man bei allen 985 Spielen bisher immer auf das Team mit der geringeren Quote gesetzt, hätte man einen satten Verlust von -82,86 Einheiten gehabt!

Wenn man hingegen immer auf die höhere Quote gesetzt hätte, wäre es ein Gewinn von +35 Einheiten und immerhin ein Yield von +3,55%!  Wenn man das mit klassischen Geldanlagen vergleicht bedeutet diese realativ unspektakuläre Wett-Strategie eine Rendite von +35% auf 1000 Wetten in einem Zeitraum von fünf Monaten! Nimm das, BMW-Aktie!

Immer auf den Außenseiter setzen hört sich nach einem guten Plan an, oder? Damit würde man schon mal mehr Gewinn machen, als 99,5% aller Leute, die Sportwetten betreiben.

Allerdings sollte man jetzt nicht gleich allzu euphorisch werden. Denn man kann aus so einer Momentaufnahme von „NUR“ knapp 1000 Spielen keine allzeitgültige Strategie ableiten, die auch in den nächsten Spielen so weiter geht. Dazu muss man auch die Jahre davor betrachten.

  • Vielleicht ist es in diesem Jahr eine Ausnahme?
  • Vielleicht ist das Niveau allgemein besser geworden und die Underdogs haben aufgeholt?
  • Vielleicht dreht sich das auch in der restlichen Saison nochmal komplett und zehrt den bisherigen Gewinn wieder auf?

Ich kann schon mal Spoilern: In dieser Saison sind die Außenseiter noch vergleichsweise schwach! In den Jahren zuvor haben die Favoriten wesentlich weniger Spiele gewonnen als in dieser Saison. Konkrete Zahlen untersuche ich bei Gelegenheit.

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Posted by Radek in 3xbet, Sportwetten Tipps
NHL-Tipps: Favoritensterben vor großen Events

NHL-Tipps: Favoritensterben vor großen Events

Sportwetten ist auch immer ein Kampf David gegen Goliath. Der kleine Wetter gegen den großen Wettanbieter. Die großen Favoriten-Teams gegen die kleinen Underdogs, die eigentlich keine Chance haben und dann doch überraschen.

Doch die meisten Sportwetten-Fans setzen auf Favoriten. Auch die 3xbet-NHL-Strategie sucht Value bei Favoriten-Picks. Die Werte Radek Vegas dafür zur Berechnung des FxScores verwendet müssen sich mit denen der Wettanbieter decken, da es so gut wie nie Abweichungen zwischen der FxScore-Vorhersage und der niedrigeren Quote gibt. Es gibt allerdings oft einen Spielraum, wenn die Wettanbieter die Quoten höher ansetzen als die Trefferquote der NHL-Strategie erfordern würde. Genau dann hat man eine Valuebet und kann je nach Höhe des FxScore seinen Einsatz festlegen.

Das führt zu einer Trefferquote von bis zu 69% auf 100 abgegebene Wetten. Bei einer Durchschnittsquote von 1.7 ergibt das einen Gewinn von fast 50 Einheiten auf drei Monate. Soweit die blanken Zahlen.

Extreme Schwankungen in den NHL-Tipps

Was aber viel interessanter ist, sind die gravierenden Schwankungen, die diese Strategie mit sich bringt. Seit bestehen der Strategie am 12.11.2018 gab es insgesamt vier auffallende Serien:

  1. +100 Einheiten von Mitte November bis Mitte Dezember
  2. -69 Einheiten von Mitte Dezember bis Jahresende
  3. +49 Einheiten von Anfang bis Mitte Januar
  4. -33 Einheiten von Mitte bis Ene Januar

Diese Serien haben alle gemeinsam, dass an der Strategie nichts geändert wurde und die Einsätze nach dem gleichen Schema platziert wurden.

Wie kann das erklären, dass es erst stark in die eine Richtung geht, dann komplett nach unten, dann wieder eine zeitlang hoch und dann wieder nur nach unten? Woran liegen diese Schwankungen?

Große Events werfen ihre Schatten voraus

Um das zu untersuchen habe ich die Spieltag im Zeitraum der Downswings untersucht. Dabei fällt auf, dass beide Downswings ca. 1-2 Wochen vor großen Ereignissen eintraten. Und diese Downswings lassen sich auch an den Quoten der Buchmacher festmachen. Denn in diesen Zeiträumen häuften sich die Außenseiter-Siege. Also die Mannschaften mit den geringeren Quoten gewannen verhältnismäßig öfter als sonst.

DOWNSWING VOR WEIHNACHTEN

Bis Mitte Dezember hatte ich mit der Statistik-Strategie +100 Einheiten am Stück gewonnen. Ich dachte, ich hätte den NHL-Code geknackt und sah mich schon von der Bild-Zeitung grüßen. Genau dann änderte sich alles. Ich machte genauso weiter wie zuvor, doch verlor nur noch. Von 16.12.2018 bis Jahresende büßte ich -69 Einheiten ein. Ein vernichtender Rückschlag, der aufgrund der Mega-Gewinne zuvor nicht ganz so schlimm war, aber nach Erklärungen verlangte. Ich sah mich gezwungen mich dafür zu rechtfertigen. Vor allem wollte ich mir selbst erklären und verstehen, wie das passieren konnte.

Ich erklärte den Downswing leichtfertigerweise mit Pech. Was es allerdings nach genauerer Recherche nicht war. Es war einfach die falsche Wettart. Mit 3-Wege-Siegen verlor ich einige wichtige Wetten knapp, die ich mit Moneyline sogar gewonnen hätte. Außerdem verwendete ich das Wort „Überraschungen“, was mir ein Facebook-User auch kritisch auslegte. Bei der Analyse stellte ich jetzt aber fest, dass es genau das war: ÜBERRASCHUNGEN.

WETTQUOTEN-ANALYSE: ÜBERRASCHUNGEN NEHMEN ZU

Als Maßstab nahm ich die Durchschnitts-Moneyline-Quoten bei den Spielen vor Weihnachten. Dabei stellte ich fest, dass in dieser Zeit die Siege der Mannschaften mit den höheren Quoten verhältnismäßig zu nahmen.

Das heißt, dass auch die Wettanbieter mit all ihren Informationen reihenweise die falschen Quoten berechneten. Die Außenseiter (Underdogs) gewannen öfter als die Quoten-Favoriten. Das kommt zwar immer mal wieder vor, aber wenn die Außenseiter öfter gewinnen als die Favoriten, dann stimmt definitiv irgendwas nicht.

In der Saison 2018/2019 kann man anhand der Moneyline-Quoten in der Grafik oben sehen, dass es bisher drei Abschnitte gab, an denen die Underdogs besonders häufig gewannen. Immer, wenn ein roter Pfeil nach unten geht, gab es in diesem Zeitraum mehr Außenseiter-Siege als Favoritensiege.

Das bringt mich auf folgende drei Zeiträume mit besonders vielen Überraschungen:

  1. Halloween (31.10.)
  2. Weihnachten (24.12.)
  3. All-Star-Weekend (26.1.)

Was war da also los? Weihnachten stand vor der Tür!

Die guten Teams hatten weiß Gott schon genug geleistet und sich schon im verdienten Weihnachtsurlaub gewähnt. Und die schwachen Teams wollten nochmal ein paar positive Erinnerungen mitnehmen um nicht als Versager zu ihren Familien zu kommen.

Diese einfache Erklärung muss jetzt nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Woran es wirklich liegt, weiß ich nicht. Wenn es jemand weiß, freue ich mich, wenn er mir das schreibt. Aber das warum ist mir eigentlich auch nicht wichtig. Die Ergebnisse zeigen, dass ein großes Ereignis seine Schatten vorauswirft und die Kräfteverhältnisse fast komplett auf den Kopf stellt.

BILANZ DER FAVORITEN GEGEN UNDERDOGS VOR WEIHNACHTEN

Schauen wir uns die Spieltage in der NHL vor Weihnachten genau an. Die erste Zahl ist die Anzahl der Favoriten-Siege (Mannschaft mit der niedrigeren Moneyline-Quote gewinnt. Die zweite Zahl ist die Anzahl der Außenseiter-Siege (Underdogs).

  • 16.12. 10:3 für die Favoriten
  • 17.12. 1:2 für die Underdogs
  • 18.12. 1:4 für die Underdogs
  • 19.12. 4:7 für die Underdogs
  • 21.12. 7:4 für die Favoriten
  • 22.12. 4,5 : 4,5 – Ausgeglichen
  • 23.12. 6:4 für die Favoriten

Um das einigermaßen einzuschätzen kann man sagen, dass die Favoriten im Schnitt eine Moneylinequote von 1.6 habe. Das bedeutet, dass sie ca. 62% der Spiele gewinnen. Ein Verhältnis von 6:4 bei 10 Spielen ist also der Durchschnitt. Es gibt immer mal wieder Abweichungen wie z.B. am 16.12. als von 13 Spielen 10 Mal die Favoriten gewannen. Oder am 18.12. als in 5 Spielen 4 Außenseiter gewannen. In den anderen Nächten waren die Verhältnisse nicht besonders auffällig.

Aber auffallend ist, dass zwischen dem 18.12. und 23.12. in fünf aufeinander folgenden Nächten immer mindestens 4 Außenseiter-Siege pro Nacht gab. Dabei traf der Downswing vor allem Teams auf die ich in meiner Strategie gesetzt hatte. Und schon hat man einen massiven Verlust.

BILANZ DER FAVORITEN GEGEN DIE UNERDOGS VOR ALL-STAR-WEEKEND

Mir wurde vorgeworfen, dass ich Verlust schönreden will und schlechte Tipps als „Überraschungen“ und „Pech“ darstellen würde. Das hat mich schon getroffen. Und ich habe natürlich an mir und meinen Tipps gezweifelt. Die Überraschungen vor Weihnachten waren definitiv vorhanden, auch wenn man in Einzelfällen diese natürlich irgendwie erklären konnte. In Statistiken geht es aber nicht um Einzelfälle sondern um die großen Zusammenhänge.

Und wer daran zweifelt, dass es wirklich Überraschungen waren, kann sich mal die Ergebnisse aus meinem zweiten Downswing ansehen.

Das All-Star-Game der NHL fand am 26. Januar 2019 statt. 

Im Vorfeld spielten die Favoriten verrückt. Bis zum 15. Januar hatte ich einen sauberen Gewinn eingefahren. Doch dann begann das GROSSE FAVORITENSTERBEN ab dem 16.1.2019.

  • 16.1. 1:10 für Underdogs
  • 17.1. 0:5 für Underdogs
  • 18.1. 3:4 für Underdogs
  • 19.1. 3:6 für Underdogs
  • 20.1. 7:5 für Favoriten
  • 21.1. 1:3 für Underdogs
  • 22.1. 0:2 für Underdogs
  • 23.1. 1:4 für Underdorgs

Dann war das Allstar-Weekend.

Ich fasse zusammen: In genau 50 Spielen in den 10 Tagen vor dem Allstar-Weekend haben nur 16 Mal die Favoriten gewonnen!

Das sind gerade mal 32,5 % und entspricht einer Quote von 3,12, die man mindestens gebraucht hätte um in dieser Zeit keinen Verlust zu machen. Etwas mehr als die Real-Quote von 1,6, die man in dieser Zeit öfter dafür bekommen hat.

WAS LERNEN WIR AUS DEN SCHWANKUNGEN?

Zuerst muss man diese Erfahrungen in den letzten Jahren untersuchen.

Gab es dieses Favoriten-Sterben auch in der letzten und vorletzten Saison? 

NHL-Wettquoten-Analyse 2017-2018

Auf diesem Diagramm sieht man das Verhältnis von Favoriten-Siegen (niedrigere Moneyline-Quote) und Außenseiter-Siegen in der NHL-Saison 2017/2018. Steigt die Kurve, gewinnen die Favoriten mehr als 50% der Spiele in diesem Zeitraum. Fällt die Kurve gewinnen die Außenseiter (Underdogs) öfter.

Ich habe die Saison in die einzelne Monate aufgeteilt. Am Anfang der Saison war das Verhältnis relativ ausgeglichen. Mit einer Favoriten-Strategie hätte man hier hohe Verluste gemacht.

Erst ab der zweiten Dezember Woche 2017 gings steil bergauf und die Favoriten zeigten endlich, warum man sie so nennt.

Die schlechteste Phase mit Stagnation folgte im Januar 2018. Fast genau ab Anfang Februar ging es wieder los mit der Favoriten-Dominanz, die diesesmal bis Saisonende anhielt – unterbrochen von einer Überraschungsphase Mitte März.

Die gute Nachricht ist, dass man 2017/2018 wie 2018/2019 in der Zeit um das All-Star-Weekend im Januar eine Zunahme der Überraschungen und damit der Underdog-Siege feststellen konnte. Optimistisch stimmt, dass es ab Februar wieder weniger Überraschungen gab und die Favoriten die Erwartungen erfüllten.

Um optimistisch zu sein, dass das auch 2018/2019 so sein wird, werfen wir einen weiteren Blick in die Vergangenheit: Saison 2016/2017:

 

Wieviele Underdog-Siege gab es in dieser Zeit? Wie waren die Quoten? Und mit welchen kurzfristigen Statistik-Werten (Form) hätte man diesen Umschwung vielleicht vorhersagen können?

Ziel ist es einen Warn-Index zu erstellen, der anzeigt, ob wir auf ein neues Favoritensterben zusteuern. Kann man das erkennen, kann man einen Downswing in einen weiteren Upswing umkehren und das Expected Value gewaltig steigern.

Posted by Radek in 3xbet