Ralph Hasenhüttl - Bisherige Trainerstationen eines der besten Trainer der Welt

Ralph Hasenhüttl: einer der besten Trainer der Welt

Er führte RB Leipzig in seiner ersten Bundesligasaison auf den zweiten Platz, machte aus Timo Werner, Naby Keita und Emil Forsberg Stars und sagt, seine Philosophie entspreche dem „Heavy-Metal-Fußball“, den Liverpool-Boss Jürgen Klopp liebt. Aber wer genau ist Trainer Ralph Hasenhüttl?

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Der Österreicher, der einst als „Alpen-Klopp“ tituliert wurde, hat zuvor gesagt, dass er Vergleiche mit seinem Trainerkollegen nicht mag, aber der 51-Jährige selbst erkennt die Ähnlichkeiten an.

„[Klopp und ich] haben unsere Trainerscheine zusammen gemacht und wir kennen uns sehr gut“, sagte er. „Ich denke, wir schätzen eine ähnliche Philosophie des Fußballs – wir wollen ein Spiel mit hohem Tempo spielen, wir wollen, dass unsere Jungs herumsprinten, gut pressen und das sind Elemente, die das Spiel lebendiger und abwechslungsreicher machen und die Leute begeistern.“

Lahm, Schweini & Ralph Hasenhüttl

2018 hat es Hasenhüttl auch nach England verschlagen, wo er zum Trainer des Premier-League-Vereins FC Southampton ernannt wurde. Damit endet – vorerst – eine 20-jährige Liebesbeziehung zum deutschen Fußball, die begann, als Hasenhüttl 1998 als 30-jähriger Stürmer vom belgischen Verein Lierse nach Köln kam.

Bernd Schuster war damals für die Geißböcke verantwortlich, nachdem Köln in der Saison zuvor aus der Bundesliga abgestiegen war. Obwohl Hasenhüttl mit nur drei Toren in 43 Spielen alles andere als erfolgreich war, führte er den Verein in seiner zweiten Saison zurück in die höchste deutsche Spielklasse und sicherte sich den Titel in der 2.

Hasenhüttl trennte sich von Köln, bevor er die Chance bekam, in der ersten Liga zu spielen, und wechselte in der folgenden Saison zurück in die zweite Liga zu Greuther Fürth. Für die Kleeblätter erzielte er in 55 Spielen 13 Tore und belegte in seiner Zeit bei den Kölnern zweimal den fünften Platz.

Erste Trainerstation

Hier gibt es eine ausführliche Reportage über alle bisherigen Trainerstationen von Ralph Hasenhüttl findest du hier. Die Karriere des Stürmers endete nach zwei Spielzeiten bei der Reserve des FC Bayern München in der Regionalliga Süd, wo Hassenhüttl als Innenverteidiger neben den Nachwuchstalenten Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm spielte. Nach 15 Toren in 58 Spielen für die zweite Mannschaft des FC Bayern, für die er eine väterliche Figur war, hängte er 2004 die Schuhe an den Nagel.

„Unser Busfahrer neigte dazu, schnell zu fahren“, erinnerte sich Hasenhüttls ehemaliger Bayern-II-Trainer Hermann Gerland. „Ralph ist dann immer ganz nach vorne gelaufen und hat ihm gesagt: ‚Bist du verrückt? Fahr vernünftig. Ich habe drei Kinder zu Hause.‘ Das war toll.“

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Hasenhüttl stieg sofort ins Trainergeschäft ein, blieb in München und trainierte zunächst die Jugendmannschaft von Unterhaching. Vom Assistenztrainer des Vereins übernahm er 2007 selbst die erste Mannschaft, die er zweieinhalb Jahre lang betreute, mit dem Höhepunkt eines vierten Platzes in der dritten Liga.

Im Februar 2010 wurde Hasenhüttl von Unterhaching entlassen und kehrte ein Jahr später nach Aalen zurück, das nur einen Punkt über der Abstiegszone der dritten Liga stand. Hasenhüttl sicherte in diesem Jahr den Klassenerhalt und führte den Verein in seiner ersten vollen Saison zum Aufstieg. Er führte die Mannschaft auf einen soliden neunten Platz in der 2. Bundesliga, bevor er sie im Juni 2013 verließ.

Lobende Worte

Für Hasenhüttl ging es zurück nach Bayern. Der Wechsel in die Ingostadt – damals am Tabellenende der zweiten Bundesliga – war der Schritt, der ihn ins Rampenlicht brachte.

Am Ende der Saison belegte man den zehnten Platz, bevor Hasenhüttl mit dem Verein Geschichte schrieb, indem er ihn zum ersten Mal in die Bundesliga führte. In der Ingosladt-Mannschaft spielten unter anderem Mathew Leckie, Pascal Groß, Benjamin Hübner, Danny da Costa und Ramazan Özcan, und Hasenhüttl festigte den Bundesliga-Status mit Platz 11 in der Saison 2015/16.

Hasenhüttl verlängerte seinen Vertrag jedoch nicht und ging stattdessen nach Leipzig, um die Roten Bullen nach deren historischem Aufstieg in die Bundesliga zu betreuen. Hasenhüttl führte die Roten Bullen nach dem historischen Aufstieg in die Bundesliga auf Anhieb auf den zweiten Platz und erntete über die Grenzen Deutschlands hinaus viel Lob für seinen erfolgreichen Fußball, der sowohl den Verein als auch den Trainer bekannt machte.

Die UEFA Champions League war die Belohnung für ein Team mit Werner, Keita und Forsberg, das in Hasenhüttls patentiertem 4-2-2-2 aufblühte, das pausenloses Pressing, immense Leistung der Außenverteidiger und eine Mannschaft forderte, die sich darauf konzentrierte, den Ballbesitz in blitzschnelle Angriffsaktionen umzuwandeln.

„Er hat oft den Boden unter den Füßen verloren. Er hatte gestern im Training die Schuhe an und rutschte einfach überall hin. Heute ist er wieder ausgerutscht und ich wollte ihn kurz vor dem Tor rausnehmen, aber zum Glück haben wir ihn draußen gelassen.“

Obwohl sich Hasenhüttl am Ende der Saison 2017/18 von Leipzig trennte, tat er dies als einer der meistverehrten Manager der Liga, der bei jedem der deutschen Klubs, die er trainierte, eine unauslöschliche Spur hinterlassen hat.